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Nathan Richardson




Der Künstler Nathan Richardson wurde 1956 in Pontiac, Michigan (USA) geboren. Während und nach seinem vierjährigen Militärdienst bei der amerikanischen Kriegsmarine, ging er seinem Kunststudium am Oakland C. College und Brooklyn College nach. Seit 1994 lebt und arbeitet er in Lauffen am Neckar.

In Deutschland malte er zunächst mit Acrylfarben. Nach 20 Jahren entschied er sich wieder mit Ölfarbe zu arbeiten. „Auch ein abstrakter Maler muss sich in den alten Techniken auskennen und gegenständlich malen. Aber auch die Kenntnis von Licht und Schatten ist wichtig“, erklärt Richardson.
„Einen Großteil meiner früheren Arbeit malte ich mit pastos aufgetragenen Farben. Diese vermischte ich mit anderen Materialien, um die gewünschten Oberflächentexturen zu erreichen. Bei der puren abstrakten Malerei merkte ich, dass ich längere Trocknungszeiten brauchte, um die gewünschte Transparenz und entsprechenden Effekte zu erzielen“, fährt er fort.
 
Anfänglich dachte er, es sei besser zunächst einige realistische Bilder mit Ölfarbe zu malen, um sich so mit speziellen Eigenschaften vertraut zu machen. Damit erwachte auch sein Interesse für die menschliche Form wieder. 
Es entstanden die neuen figürlichen Werke – ohne Entwurf – die beim Malen wachsen. 

„Die übertriebenen Figuren und Linien haben Elemente der Bildergeschichte und erinnern an meine Zeichenmethoden als Jugendlicher – an meine Vorliebe für die Einfachheit des Grafischen. Sie behalten dennoch die raffinierte Ästhetik des Gemalten. Kennzeichnend sind möglichst wenige Striche, ohne blendende Farben“, so der Künstler. 

Es ist nicht nur das Figürliche, das er darstellt, sondern das menschliche Empfinden auf einer allgemeingültigen Ebene. Dabei erscheinen selbst alltägliche Situationen wie im Bild The Nap etwas freudlos. Warum eigentlich? 
Was hat es mit diesem melancholischen Ausdruck auf sich? Woher rührt er? 

Richardsons Figuren erscheinen oftmals gebückt, mit dunkler Kleidung und leicht verschobenen Gesichtszügen. Körper und Kleidung verschwimmen zu einer Einheit. Die gebückte Körperhaltung unterstreicht dabei den melancholischen Gesichtsausdruck. 

Zumindest im Bild Forlorn Hope verweist der Titel auf eine Person, die im Krieg in einer besonderen Truppe von Landsknechten kämpfte – auch als die zum Tode verdammte Vorhut bezeichnet. Wegen des hohen Todesrisikos kämpften in dieser Gruppe Landsknechte und Doppelsöldner, die sich aufgrund ihrer Verfehlungen bewähren mussten. Das Bild spricht jedoch nicht in erster Linie ein Kriegsgeschehen an, sondern vielmehr einen emotionalen Zustand zwischen Tod und Hoffnung auf Leben. „Manchmal machen verzweifelte Männer eben verzweifelte Dinge“, so Richardson.


Dr. Beatrice Stemmer / Kunsthistorikerin





 
Nathan Richardson

  

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ACADEMIC 2015 | Nathan Richardson | Öl auf Leinwand 40x30 cm

ACADEMIC 2015 | Nathan Richardson | Öl auf Leinwand 40x30 cm

490,00 EUR
OBSERVER 2015 | Nathan Richardson | Öl auf Leinwand 70x50 cm

OBSERVER 2015 | Nathan Richardson | Öl auf Leinwand 70x50 cm

1.200,00 EUR
THE CLIMB 2016 | Nathan Richardson | Öl auf Leinwand 40x50 cm

THE CLIMB 2016 | Nathan Richardson | Öl auf Leinwand 40x50 cm

650,00 EUR
KITTEYHAWK STATE OF MIND 2015 | Nathan Richardson | Öl auf Leinwand 70x50 cm

KITTEYHAWK STATE OF MIND 2015 | Nathan Richardson | Öl auf Leinwand 70x50 cm

1.200,00 EUR
MAN WITH DUFFEL 2016 | Nathan Richardson | Öl auf Leinwand 70x50 cm

MAN WITH DUFFEL 2016 | Nathan Richardson | Öl auf Leinwand 70x50 cm

1.200,00 EUR
MAN IN CHAIR 2015 | Nathan Richardson | Öl auf Leinwand 40x40 cm

MAN IN CHAIR 2015 | Nathan Richardson | Öl auf Leinwand 40x40 cm

600,00 EUR
MAN THAT DREAMS TOMORROW 2016 | Nathan Richardson | Öl auf Leinwand 70x50 cm

MAN THAT DREAMS TOMORROW 2016 | Nathan Richardson | Öl auf Leinwand 70x50 cm

1.200,00 EUR
POINT TWO 2015 | Nathan Richardson | Öl auf Leinwand 70x50 cm

POINT TWO 2015 | Nathan Richardson | Öl auf Leinwand 70x50 cm

1.200,00 EUR
  

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